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Manuelle Lymphdrainage2018-06-11T13:49:23+00:00

Manuelle Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Ödemtherapie (Schwellungsbehandlung).

Der Physiotherapeut nimmt auf das Lympgefässsytem durch verschiedene Grifftechniken Einfluss, wie zum Beispiel: stehende Kreise, Schöpfgriffe, Ringgriffe.

Diese Griffe wirken über die Haut und die oberflächlich liegenden Lymphygefässe und deren Knoten. Sie werden angeregt und steigern ihren Arbeitsrythmus und somit den Abtransport der Lymphflüssigkeit.

Darüber hinaus wird vom Physiotherapeuten das vegetative Nervensystem indirekt gedämpft und kann so Schmerzen lindern. Ebenfalls wird das Wachstum der kleinen Lymphgefässe angeregt und deren Effektivität gefördert.

Bei starken Schwellungen wird zusätzlich vom Physiotherapeuten eine Kompression durchgeführt, die eine spezielle Bandagierung ist.

Die Patienten empfinden die Lymphdrainage als angenehme, sanfte Massagetechnik, die eher den Charakter der Streichungen und Hautverschiebungen hat, also eine entspannende Wirkung.

Manuelle Lymphdrainage wird immer häufiger im Bereich der operativen Nachversorgung eingesetzt.

Aber auch bei:

Bänderrissen/überdehnung, Narben, Gelenkverdrehung, Muskelfaserrissen, großen Blutergüssen, Lipödemen, speziell bei der Nachversorgung von Tumorektomien

Diese Technik ist eine sanfte und schmerzfreie Therapie, die auf Arme, Beine, Gesicht und andere Körperregionen abzielt. Der Physiotherapeut beginnt immer in den Schlüsselbeingruben, da hier der Übergang der Lymphgefässe in die Blutbahn ist, und er arbeitet sich sugsessive in die betroffene Zone vor.

Die Lymphdrainage ist in der Physiotherapie eine zertifizierte Behandlung und darf deshalb nur vom Physiotherapeuten mit entsprechendem Nachweis durchgeführt werden. Auch hier gibt es Kontraindikationen, wie zum Beispiel: Thrombose, akute Entzündungen, dekompensierte Herzinsuffitienz oder Krebsvorgeschichten.

Daher führt der erste Weg immer zum Arzt und erst dann zum Physiotherapeuten.